1980-1990

Verschiedene Reisen zu den grossen Kunstsammlungen in Europa, immer wieder nach Venedig, der Serenissima.

Weiterführung des raumexpressiven Realismus in Baumporträts und unterholzfragmenten. Mitte der 80er Jahre Wiederaufnahme der gestischen Malerei. Auflösung der kompakten Felskörper, Verwandlung der realistischen Unterholzstrukturen zu farbigen Liniengeflechten. Steigerung der Bewegungsabläufe zu dynamischen Rhytmen, Kompositionem, die geschichtliche und mythologische Kampfsituationen versinnbildlichen, aber auch Ausdruck von Mosers Betroffensein vom unmittelbaren Zeitgeschehen sind. Überlagerungen früherer Themen, die sich durch die bewegte und flackernde Linienstruktur zu einem Thema zusammenschliessen.

 
       

1990-1997

Steigerung des koloristischen Ausdruckes sowie der Expressivität der Linie. Burleske und makabre Szenen. Neue Hauptthemen: La Chute des Idoles, Pont Alexandre.
In den pastellen von grosser Bewegtheit und barocker Fülle, die seit 1993 entstehen, lässt er alle Themen von den Jardin des Plantes über die Offenen Häuser bis zu den Chutes des Idoles in Erinnerungsdistanz als Szenen aus dem grossen Welttheater in gespenstischen Parade oder festlichem Aufzug am Betrachter vorüberziehen.

19-12-1997: plötzlicher Tod als Folge eines Hirnschlages.

 

1980-1990

1980 : 40. Biennale in Venedig.
1985 : Verleihung des " Chevalier des arts et lettres " durch die franz. Republik.
1989 : Kunstpreis der Stadt Zürich.
1990-1997

1993 : Grosse Retrospektive im Kunsthaus Zürich.
1993 : Verleihung " Officier des Arts et des Lettres ".
1997 : Ausstellung der Pastelle des Alterswerkes im Kunsthaus Zürich undKunsthaus Zurich.
1998 : in der Villa dei Cedri Bellinzona.

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