1950-1960

Moser lebt in Paris und Ronco. Er wird zu einem der führenden Exponenten des " Tachismus " in Paris, verteidigt von den Kunstkritikern Roger Van Gindertael und Charles Estienne. Mosers abstrakte gestische Malerei der 50er Jahre unterscheidet sich schon von Anfang an in ihrer Expressivität von der Malerei der 2. Ecole de Paris. Als sein Markenzeichen bildet sich die " Tache" als ein dynamischer Spachtelstrich in einem sich kontrastierenden Zwei- oder Dreiklang heraus. Damit rhythmisiert er die Bildfläche, konstruiert Räume und lässt diese zu Schlünden und Abgründen werden. Hinter den abstrakten Kompositionen schimmern die Themen Kathedrale, Häusser, Stadtarchitektur, mythologische und geschichtliche Szenen sowie Landschaftseindrücke auf.

 
       

1950-1960

1952 : Salon d'octobre, Paris.
1952 : " Malerei in Paris - heute ", Kunsthaus Zurich.
1958 : Repräsentant der Schweiz an der XXIXème Biennale in Venedig.
1959 : 5. Biennale in Sao Paulo.

 
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